Hotel

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Sie stand vor dem Hotelzimmer und atmete tief durch. Sollte sie wirklich? Was soll’s, sie klopfte zögerlich an. Dabei merkte sie, dass die Tür nur angelehnt war. Innen lief der Fernseher, doch keine Reaktion auf ihr Klopfen. Also noch einmal etwas lauter. Wieder Warten. Endlich sein Ruf:
„Herein“
Zögernd öffnet sie die nur angelehnte Tür und schließt sie hinter sich wieder. Sie bleibt in dem kleinen Flur des Hotelzimmers stehen, stellt ihre Tasche neben sich ab. Nervös versuchte sie das superkurze Kleidchen noch ein bisschen nach unten zu ziehen. Er ließ sich nicht stören, blieb einfach auf dem Bett liegen. So unhöflich kannte sie ihn gar nicht. Endlich rief er sie:
„Komm rein!“
Schüchtern trat sie ein. Ja sie hatte sich von ihm gewünscht, dass er sie mal in einen dieser SM-Clubs mitnimmt. Aber sie ahnte ja nicht, dass er daraus gleich ein Spiel machte. Sie war unsicher, wusste nicht, was er vorhatte. Nicht, was auf sie zukam. Er hatte in den letzten Tagen immer nur Andeutungen gemacht. Doch den Mut abzusagen, hatte sie auch nicht mehr. Schließlich hatte sie ja den ersten Schritt gemacht. Und eigentlich, ja eigentlich vertraute sie ihm schon. Schließlich kannten sie sich schon acht oder neun Jahre.

Sie stand an seinem Bett. Endlich wandte er seinen Blick weg von der Mattscheibe auf sie. Er musterte sie von oben bis unten. Immer und immer wieder. Schließlich zeigte er wortlos mit dem Finger an, dass sie sich drehen soll. Sie tat es, obwohl sie dieses Getue ziemlich blöd fand. Erst brachte er keinen vernünftigen Vorschlag heraus, was sie anziehen sollte, und dann das hier. Aber wenn er das nun einmal brauchte, dann bitte. An ihr sollte das nicht liegen. Hoffentlich ging das nun nicht den ganzen Abend so. Darauf hatte sie keinen Bock. Nur sie hatte auch keine Vorstellungen von dem, was sie in dem Club erwartete.
„Zieh Dich aus!“
Erschrocken sah sie zu ihm. Seine Stimme klang nicht so, als ob er einen Scherz macht. Doch das konnte er doch jetzt nicht ernst meinen, sie sollte sich hier in seinem Hotelzimmer ausziehen – nur damit er gaffen konnte. Nein, das kann jetzt nicht wahr sein.
„Was ist? Soll ich es machen? Dann beschwer Dich aber anschließend nicht, dass Du den Fetzen anschließend wegwerfen kannst – oder das was ich davon übrig lasse.“

Eigentlich hatte sie sich geschworen, sich nichts aufzwingen zu lassen. Sie wollte ihn einfach dabei haben und gut ist.
„Spinnst Du jetzt?“
Es sollte eigentlich trotzig klingen, doch irgendwie kam da nur ein ängstliches Piepsen aus ihr. Ohne zu wissen warum, begann sie langsam das Kleid von den Schultern zu streifen. Ihre Augen senkten sich, als sie barbusig in ihren Slips vor ihm stand.
„Na weiter … heute gibt es sowas da nicht! Nicht, wenn Du mit mir weg willst.“
Nochmals tief durchgeatmet und auch das Höschen fiel. Nicht das er sie zum ersten Mal nackt sah, nein, sie hatten schließlich schon manchen Foto zusammen von ihr gemacht auch ziemlich freizügige, aber hier gab es keinen Grund sich nackig zu machen – keinen außer seinem energischen Einfordern, einem sehr energischen.

„Und wie fühlst Du Dich so?“, ganz plötzlich war er wieder der, den sie kannte. Nett und freundlich.
„Ehrlich gesagt, ziemlich doof.“
„Oha, aber Du willst immer noch mitkommen?“ Fragend schaute er sie an
„Ja, warum denn nicht. Aber ich will hier nicht so nackt vor Dir stehen. Als ob Du nicht weißt, wie ich aussehe. Hast doch mehr als genug Bilder.“
„Stimmt, aber heute ziehst Du Dich für mich aus, weil ich es will und nicht, weil Du Bilder bekommst. So einfach ist das. Und wenn Du das schon doof findest, was soll das erst nachher im Club werden? Und das Du heute als Sub mitkommst, war doch wohl auch klar, oder? Also willst Du oder willst Du nicht?“
Sie schluckte, ja das war so abgesprochen. Doch was er von ihr als Sub erwartete, das konnte sie sich absolut nicht vorstellen. Obwohl sie so oft auf SM Bildern diese Rolle vor der Kamera gespielt hat. Aber das war eben immer nur geschauspielert. Und nein, heute wollte er nicht, dass sie spielte, sie sollte es sein. Ungeduldig wiederholte er seine Frage, während er endlich vom Bett aufstand.
„Also willst Du nun oder lassen wir es lieber? Dann zieh Dich an und wir gehen essen.“

Er hatte den Fernseher ausgemacht, die plötzliche Stille unterstrich seine Frage. Er griff ihr unters Kinn und zwang sie, ihn in die Augen zu sehen. Seine Berührung ließ sie erschaudern. Zugleich rief er sie aus ihren Gedanken zurück.
„Nein, ich bleibe dabei. Ich will mit Dir in den Club. Aber bitte gib mir auch Zeit.“
„Hast Du alles mitgebracht, was wir vereinbart haben?“
„Ja.“
„Dann ab! Schminken, wie ich es Dir geschrieben habe.“
Sie nickte wortlos, suchte aus ihrer Tasche die Kosmetiktasche heraus und lief ins Bad.
„Lass die Tür auf, ich will Dich sehen!“
Widerspruch wagte sie nicht mehr. Stattdessen begann sie sich die Augen dunkel zu umranden, er hatte ihr ein Bild von einem Fotografen geschickt, auf dem sie zu sehen war. Er fand, es waren ihre besten Bilder und genau so wollte er ihr Make up. Ihr gefiel es nicht so besonders, aber sie gab sich Mühe. Endlich war sie fertig. Sie zeigte sich ihm und erwartete sein Urteil. Er nickte nur.

Während sie sich schminkte, durchsuchte er ihre Tasche und legte heraus, was ihm clubtauglich erschien. Halterlose Strümpfe, ein kurzes Röckchen, ein brustfreies Mieder und dazu ein Hauch von Bolerojäckchen. Vervollständigt wurde ihr Outfit durch ihre superhohen Pumps, die sich vor einigen Tagen neu gekauft hatte. Sie hatte ihm vorab davon ein Bild geschickt und er hatte genau auf diese Schuhe bestanden. Heimlich hatte sie abends zu Hause in den letzten Tagen die Schuhe eingelaufen. So ganz war es ihr nicht gelungen.
„Anziehen!“
Schnell, fast hastig streifte sie sich die Sachen über, bemerkte erst dabei, dass ihre Brüste wohl unbedeckt bleiben würden. Zuvorkommend schnürte er ihr das Mieder, so dass sie kaum noch Luft bekam. Das Jäckchen verdeckte fast nichts. Als sie das einzige Häkchen schließen wollte, hielt er ihre Hand fest und schüttelte ganz leicht den Kopf. Er grinste zufrieden. Bei jedem Shooting hätte ihr das nichts ausgemacht, aber so den ganzen Abend überlaufen … sie zitterte vor Aufregung.
Kaum spürte sie, wie er ihr ein dünnes Halsband anlegte. Was sollte das jetzt auch noch ausmachen? Schließlich war er mit ihrem Outfit zufrieden. Er zog sein seinem Sakko über, richtete nochmals seine Krawatte und ergriff eine längliche Tasche, die sie vorher nicht wahrgenommen hatte. Er klopfte auf das schwarze Leder und äußerste sich süffisant.
„Meine Überraschungen für Dich. Lass uns gehen.“

Wie sie an seiner Hand ins Auto kam, konnte sie später nicht mehr sagen. Sie war nur damit beschäftigt, darauf zu achten, dass sie keiner so zu sehen bekam. Schließlich saßen sie im Auto und fuhren schweigend durch die abendliche Dunkelheit. Zu gern hätte sie mit ihm geredet, aber er war heute so anders, sie traute sich einfach nicht. Es dauerte nicht lange und er bog in eine Tordurchfahrt. Vor ihnen lag ein großer, schon gut gefüllter Parkplatz. Er stellte das Auto ab und hielt ihr die Tür auf. Kaum war sie ausgestiegen, zog er ihr ihr das Jäckchen aus. Dann ergriff er ihre Handgelenke und bog sie auf den Rücken. Kaltes Metall auf ihrer Haut ließ sie frösteln. Mit leisem Klicken verschlossen sich die Fesseln. Er legte ihr das Jäckchen lose über die Schulter. Bei jedem Schritt entblößten sie so ihre Nippel. Im Hotel konnte sie es wenigstens noch unauffällig zuhalten.

Fürsorglich stützte er sie beim Gang zum Eingang. Auf dem Weg sah sie, dass sie längst nicht die Einzige war, die so unbekleidet präsentiert wurde. Irgendwie beruhigte sie das, ein bisschen weniger Aufregung. Aber gänzlich wollte die Spannung nicht weichen. Er schob sie in den Saal und ließ sie plötzlich einfach stehen.
„Ich komme gleich zurück. Bringe nur das Jäckchen an die Garderobe.“

Da stand sie also. Halbnackt präsentierte sie ungewollt ihre festen Brüste, jeder Kerl starte sie an. Endlich kam er wieder und zog sie an einen der Tische. Doch er bot ihr keinen Platz an. Stattdessen ergriff er sie an der Taille und stellte sie neben sich. Mit unauffälligem, aber keinen Widerstand duldendem Druck seiner Hände richtete er ihre Haltung solange aus, bis er zufrieden schien. Die Füße leicht auseinander, die Arme noch immer auf dem Rücken gefesselt und den Rücken gerade gehalten, ihr Blick frei gerade aus.
Wann immer sie den Mund aufmachen wollte, um etwas zu sagen, legte er ihr schweigend den Finger auf die Lippen. Dann nahm er in einem der weichen Sessel Platz. Zufrieden schaute er sie an. Oh, wie sie es hasste, still zu stehen. Und er wusste es nur zu gut. Ausdauer war nie ihre Sache.
Die Minuten verrannen. Plötzlich spürte sie seine Finger an ihren Oberschenkeln hinaufgleiten. Als sie ihn anblickte, schüttelte er fast unmerklich den Kopf und bedeutete ihr so, still stehen zu bleiben. So sehr sie sich auch bemühte, sie konnte nicht verhindern, dass sich ihre Oberkörper sichtbar im Rhythmus ihres Atems hob und senkte. Sie biss sich auf die Lippen. Immer dichter kam der Finger jener Zone, die heute völlig unbedeckt unter dem Rock versteckt war. Nur er spürte, wie ihre Füße langsam auseinander gingen, um ihre Lust erreichbarer zu machen. Doch er ließ sich vor allem eins … viel Zeit. Und so plötzlich, wie er mit dem Spiel begonnen hatte, so plötzlich ließ er sie in ihrer Aufregung zurück. Ohne Rücksicht auf ihren stoßweisen Atem und ihren flehenden Blick zog er den Finger zurück und grinste sie an.
„Alles zu seiner Zeit!“, war sein einziger Kommentar.

Wieder überließ er sie ihren Gedanken und ihren Beobachtungen. Noch immer waren ihre jugendlich festen Brüste der Blickfang für all die notgeilen Kerle, denen der Geifer schier aus den Mundwinkeln zu tropfen schien. Aber sobald er auch nur einer davon sah, galt sein Streben danach, dem Beobachter ja auch den vollen Einblick zu gönnen. Immer wieder drehte er sie in Position. Dazu kam, dass sie das Stehen in den hohen Schuhen nicht gewohnt war. So spürte sie langsam ihre Schienbeine und ein leichtes Brennen an den Sohlen begann. Ihr schienen Stunden vergangen zu sein, seit er sie hier mitten im Raum „ausstellte“.

Endlich stand er auf und nahm ihr die Handfesseln ab. Dann zog er sie an die Bar und bestellte etwas Kühles für beide. Langsam gewöhnte sie sich an ihren Aufzug – weil eben fast alle Frauen ähnlich gekleidet waren, einige sogar völlig nackt neben ihren Herren standen. Neben ihnen an der Bar stand ein knackiger junger Mann, der seine Blicke nicht von ihr lassen konnte. Ungeniert verschlang er sie mit seinen Blicken. Er bemerkte es schnell und machte sich seinen Spaß daraus, sie feil zu bieten. Aber diesmal hob er ihr sogar den Rock hoch, so dass ihre Scham, die eben noch so sehnsüchtig auf seinen Finger gewartet hatte, blank und einladend zu sehen war. Ihre abwehrenden Hände hatte er sehr schnell ergriffen und wieder auf den Rück gedreht. Seine Finger umklammerten sehr fest ihre Handgelenke und sie hielt es für besser, ihn gewähren zu lassen. Der junge Mann schien dagegen erschrocken über so viel Offenheit und zog sich zurück. Sie war fast dankbar dafür.
Doch er fand Gefallen daran, ihr Röckchen immer wieder anzuheben. Und so waren sie bald von etlichen Typen umstellt, die gar nicht genug bekamen. Ihre erste Regung war zu gehen. Doch er hielt sie fest und spielte sein Spiel. Langsam sprang der Funke auf sie über, aus dem Missfallen wurde eine ihr nicht erklärbare Spannung, die auf ihre Lust überschlug. Die Blicke der Männer erregten sie mehr und mehr, zumal seine Hände nicht von ihr lassen konnten. Immer wieder streiften seine Finger wie zufällig ihre Lustzonen. Sie gab sich ihm hin und jeden Widerstand auf. Nein, er wusste tatsächlich, was ihr gut tat. Diese Gefühle waren ihr absolut neu aber sie genoss sie.

Irgendwann hatte er genug von diesem Spiel und brach ab. Wieder stand sie da mit ihrer Lust. Sein triumphierender Blick zeigte ihr jedoch deutlich, dass er nicht gedachte, ihr das Heft des Handelns zu überlassen. Nein heute bestimmte er, was lief. Sanft nahm er sie in den Arm und führte sie durch die Räumlichkeiten. Mit großen Augen sah sie auf Böcke geschnallte Frauen, die mit Peitschen und Gerten bearbeitet wurden. Schmerzensschreie halten durch den Raum. Wieder umschlangen sie seine Hände schraubstockartig und zwangen sie so zuzusehen. Jeden Hieb auf der nackten Haut von ihnen traf sie mit in ihrem Innersten.
Doch kaum schnallte man die Frauen los, sah sie in solch stolze und zufriedene Augen, wie sie sie vorher selten gesehen hatte. Doch sie hoffte, dass er sie mit solchen Aktionen verschonte. Nein, das wollte sie auf keinen Fall erleiden … heute noch nicht.
Sie liefen weiter, immer wieder zwang er sie, Fremde bei ihrem Spiel miteinander zu beobachten, während er sie gleichzeitig den Vorbeilaufenden präsentierte. Fast hatte er sich schon daran gewöhnt, dass er ihren Rock ständig anhob.

„Dann zieh mir doch den Rock gleich aus, wenn Dir so daran gelegen ist, jedem meine Muschi zu zeigen.“
Kaum ausgesprochen bereute sie ihre Worte schon, denn in Windeseile war sie von ihrem Röckchen befreit. Nur trug sie nur noch das Mieder, das ihr kaum Luft zum Atmen ließ, Strümpfe und Heels. Hätte er das zu Beginn des Abends gemacht, wäre sie sicher explodiert vor Wut. Doch nein, nichts dergleichen geschah jetzt. Zu ihrer eigenen Überraschung gefiel sie sich jetzt sogar so entblößt vor allen. So sehr sie sich vorher davor gefürchtet hatte, mit den Stunden im Club begann sie nach und nach zu genießen, sein Objekt zu sein. Sie, die immer alles in der Hand haben musste, die stets darauf bedacht war, „besser“ zu sein als andere, die nichts so hasste, wie Stillstand, begann hier, sich fallen zu lassen. Sicher, ihm vertraute sie. Doch das war es nicht allein. Nur was es war, was er da wach gekitzelt hatte, dass konnte sie nicht sagen – doch sie mochte jetzt auch nicht darüber nachdenken. Sie wollte mehr davon, viel mehr als sie gestern noch dachte.
Er schob sie weiter in eine ziemlich dunkle Ecke. Nur in der Mitte stand ein Hocker. Seine gepolsterte Oberfläche glänzte im Licht eines darüber befindlichen Spots. An seinen Beinen befanden sich diverse Ringe und Ösen. Und genau in diesem Lichtkegel schob er sie, ihre Beine stießen an kaltes Metall. Kalt wie der ganze Hocker schien.
„Steh!“
Da war sie wieder, diese kalte, harte Kommandostimme, der zu widersprechen nicht gut war. Doch selbst diesen Ton konnte sie inzwischen annehmen. Er legte vor sie auf den Hocker diese lange Ledertasche, die er schon den ganzen Abend mit sich herumschleppte und begann diese langsam zu öffnen. Nichts, was sie beim Aufklappen entdeckte, war ihr wirklich fremd. Hatte er es doch wie viele andere Knipser auch ständig bei Shootings dabei. Und doch heute hatte sie ein anderes Gefühl beim Anblick der Lederschnüre, Armbänder und Gummiteile.

Er legte ihre Hände hinter ihren Kopf und brachte sie mit einem sanften Druck ins Kreuz zu einer geraden Körperhaltung. Steif stand sie nun. Was um sie herum ablief, konnte sie aus dem hellen Lichtkegel heraus in der Dunkelheit nicht sehen, dem Gemurmel nach, sammelten sich jedoch Zuschauer. Dieses Wissen, nein schon die Vermutung allein, erregte sie mindestens wie ein Blick in diese Tasche. Während sie auf das beginnende Pochen ihres Herzens lauschte, spürte sie seine sanften Hände an ihren Fußgelenken. Die Lederbänder waren schnell umgelegt, die Beine sanft nach außen geschoben. Ein metallisches Klicken und eine zaghafte Bewegung mit dem Fuß sagten ihr deutlich, dass er ihre Füße am Hocker fixiert hatte. Dann ergriff er ihre Handgelenke und band diese nun auf dem Rücken mit einem Seil zusammen. Auch das kannte sie, aber hier war es neu und erregend. Langsam wurde ihre Arme nach oben gezogen, wodurch ihr Oberköper sich nach vorn neigte bis ihre Brüste das kalte Polster gerade so berührte. Ein Schaudern lief durch ihren Körper, die Kälte an ihren Nippeln erzeugten ein Zittern.

Sie versuchte in der Dunkelheit die Leute zu erkennen, deren Murmeln sie hörte. Es gelang ihr nicht, lediglich einige schemenhafte Gestalten konnte sie erkennen. Ein leichtes Ruckeln und der Hocker begann sich langsam mit ihr zu drehen. Erst ein etwas lauterer anerkennender Zuruf eines Besuchers brachte ihr ins Bewusstsein, dass sie so präsentiert, Einblick in ihre geheimsten Zonen bot. Sie konnte aber weder ihre Beine zusammenkneifen noch das anderweitig verhindern. Sie war diesen Blicken schutzlos ausgeliefert. Und nein, es störte sie nicht … das Pochen ihres Herzens wurde spürbar schneller.
Und dann waren sie wieder da, diese zarten Hände und Finger, die sich an ihr zu schaffen machten. Waren das auch seine Hände? Sie versuchte bei aller Aufregung zu ergründen, ob es wirklich nur er war, der ihren Körper erforschte und sich zart ihrer Lustzone näherte. Nein, sie wollte keine fremden Hände, nur ihm hatte sie sich angeboten und nur er sollte sie haben.
Und wieder, gerade als sie begann, ihn gedanklich anzuflehen, endlich sein Ziel aufzusuchen und sie genau da zu berühren, genau in diesem Moment zog er seine Hände zurück und überließ sie ihrem einsetzenden Beben und hektischem Atem.
‚Mistkerl‘ dachte sie bei sich. ‚Nun sei doch nicht so fies und halte Dich an meine doofen Wünsche! Ich will Dich spüren, nimm mich!‘

Doch er dachte gar nicht daran, ihren Wünschen zu folgen. Ruhe um sie herum, nur das Murmeln aus der Dunkelheit war zu hören. Sie schwebte noch immer mit ihren Nippel gerade so das Polster berührend über dem Hocker.
Sie hörte ein Surren, dass das Murmeln gerade so übertönte. Einmal, zweimal, dreimal … Stille. Dann seine Schritte. Als sie den Kopf heben wollte, hielt er sie mit einer Hand fest und schob ihr mit der anderen Hand geschickt einen Gummiball in den Mund. Wieder dieses eklige Ding, wieder das Sabbern. Sie mochte es nicht, aber er konnte bei keinem Shooting darauf verzichten. Warum denn nicht wenigstens heute. Er verschloss den Riemen des Knebels an ihrem Hinterkopf. Sie schob sich den Knebel soweit es ging mit der Zunge zurecht. Wer weiß, wie lange er darauf bestand, der Speichel würde eh bald laufen.
Wieder das Surren in der Luft. Einmal, zweimal … Sie bäumte sich auf. Das dritte Surren traf ihren blanken Hintern. Es brannte wie Feuer. Was sie nicht sah, war die deutliche Spur quer über ihre Backen. Sie verbiss sich im Knebel, der nur unvollständig ihren Schrei auffing.
„Verdammt, das tat weh!“
Schritte, dann beugte er sich zu ihr runter und flüsterte ihr ins Ohr
„Darauf habe ich jahrelang gewartet. Und ich habe es immer gewusst, dass dieser Tag kommen wird. Fünf Jahre lang mindestens, seit Du zum letzten Mal bei mir warst und so unnahbar warst. Und für jedes Jahr meines Wartens wirst Du morgen früh eine Spur tragen. Und wenn ich fertig damit bin, wirst Du Dich hier vor allen artig bedanken!“

„Du Schwein!“, zischte sie durch den Knebel, doch es hörte niemand. Nicht einmal er.
Das Brennen ließ langsam nach … aber nur kurzfristig, denn schon kam der zweite Hieb. Beim Dritten konnte sie die Tränen in ihren Augen nicht mehr zurückhalten. Ihr Körper bebte durch ihr Schluchzen. Doch gnadenlos traf Streich Nummer vier. Ihr Hintern brannte, von Lust war keine Spur mehr. Und einer sollte noch folgen. Sie wusste es, sie zitterte bei jedem Surren, dass er mit der Gerte erzeugte. Doch er hatte Zeit. Finger zogen jeden Striemen nach, erst trocken, dann feucht … Zug um Zug, Striemen um Striemen. Das Berühren verstärkte das Brennen. Und immer die bange Erwartung des letzten Surrens …

Doch was war das, selbst jetzt mit brennenden Backen war es plötzlich wieder da, dieser Bedürfnis, dass seine Finger von den Striemen doch zu ihrer schmachtenden Knospe wandern sollten. Die rührte sich und hatte längst den Befehl gegeben, ihre Grotte anzufeuchten. Sicher glänzten ihre Lippen schon im grellen Scheinwerferlicht, so dass es jeder sehen konnte. Ihr Atem ging schneller … nicht nur wegen des Brennens. Und der Finger hörte diesmal auf ihren Wunsch, erreichte die Lippen wanderte auf diesen entlang, ganz sacht. Berührte die Knospe wie aus Versehen und kam immer wieder. Wenn doch nur nicht die Angst vor dem letzten Schlag wäre, sie würde jetzt so gern genießen. Sich einfach endlich mal Entspannung gönnen, jetzt wo er sie ihr schon anbot. Die Knospe hatte mehr Kraft als die Angst. Ihr Atem wurde schneller, sie drängte sich seinen Fingern entgegen.
„Nur jetzt nicht wieder abbrechen, bitte nicht abbrechen“, war das letzte, was sie dachte, bevor sie der fünfte Hieb traf. Und er war heftig wie keiner der anderen. Kein Knebel konnte ihren Schrei aufhalten, das Brennen schien unerträglich … und seine Finger fuhren sofort fort mit ihrer Knospe zu spielen. Dieser Widerspruch von Schmerz und Lust. Selbst wenn sie gewollt hätte, sie kam nicht dazu, sich Gedanken zu machen. Die Reize waren zu heftig, jedes Nachdenken war ausgeschaltet. Sie gab auf. Sollten seine Finger sie doch endlich mitnehmen …

Erschöpft hing sie im Seil, sie spürte wie das Ziehen in ihren Armen. Endlich gab das Seil nach und er zog ihren Oberkörper sanft nach oben, so dass sie wieder auf ihren Heels stand. Er umarmte sie, sie lehnte sich an ihn. Ihr Speichel tropfte auf ihre Brüste und wurde von seinen Händen verrieben.
Er erlöste sie von dem Knebel und wie von selbst, ohne dass sie daran überhaupt noch gedacht hatte entglitt ihren Lippen ein zärtliches „Danke!“ Er hielt sie noch immer bis sie nach endlosen Minuten zur Ruhe gekommen war. Erst dann band er auch ihre Füße los. Der Hocker hatte seine Drehungen wie von Geisterhand gesteuert aufgegeben, das Murmeln um sie herum verlief sich. Ende der Show.

Sie im einen Arm, sein Köfferchen in der anderen Hand schlenderten sie in Richtung der Bar. Er steuerte eine ruhige Ecke an, hier am Rande des Geschehens gab es nur schwache Beleuchtung. Beim Betreten des Raumes hatte sie eine Frau neben ihrem Herrn knien gesehen. Als er sich gesetzt hatte, tat sie es der Frau nach. Sie kniete neben ihm als wenn sie nie etwas anderes getan hätte. Ihre Hände lagen entspannt auf ihren Oberschenkeln. Egal wie sie diese Pose beim Shooting stets fand. Hier neben ihm wollte sie es so, er sollte es haben.
Sie waren im Hotel angekommen. Erst als er das Auto abstellte, zog sie sich notdürftig den Rock wieder an, es war ihr inzwischen egal, ob man sie so sah. Hauptsache er war zufrieden. Und keiner begegnete ihnen.
Eigentlich wollte sie sich nur noch für die Heimfahrt umziehen … ihre Mutter musste ja nicht alles mitbekommen. Doch irgendwie hatte sie das Gefühl, dass der Abend noch nicht zu Ende sei.

Er saß auf einem Stühlchen und trank noch ein Bierchen aus der Minibar und schaute sie an.
„Hat Dir denn der Abend gefallen?“
„Ja, sehr. Danke. Aber weißt Du, ich finde, wir sollten ihn richtig abschließen.“ Sprach es und kniete sich vor ihn. Aufgeregt nestelnd öffnete sie ihm seine Hose und widmete sich voller Hingabe seinem Freund. Sie stülpte ihre Lippen darüber und ließ die Zunge spielen bis sie spürte, wie auch seine Lust befreit wurde. Sie hatte das Gefühl, es musste einfach sein, er hatte es sich verdient.
„So nun ist der Abend auch für Dich schön gewesen … hoffe ich doch.“ Dabei lächelte sie ihn vielversprechend an.
„Wann treffen wir uns wieder?“

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