Home»Magazin»Kopfkino»Das Halsband

Das Halsband

2
Shares
Pinterest Google+

Es war früher Nachmittag, als mich ein Anruf meines Herrn erreichte. „Ich habe heute Abend ein geschäftliches Essen, wir sollen unsere Frauen mitbringen. Also zieh dir bitte ein schickes Kleid an und komm ins Le Gousteau. Du musst um sieben Uhr dort sein. Ich kann dich leider nicht abholen. Bis später.“ Und er legte auf.

Das war jetzt wirklich kurzfristig. Saß ich doch selbst noch im Büro. Ich schaute auf die Uhr. O.k. es war 16.00 Uhr. Wenn ich jetzt nach Hause fuhr, konnte ich es schaffen. Also packte ich meine Sachen zusammen.
Nach dem Duschen, schminkte ich mich dezent und ging zum Kleiderschrank. Ich wählte ein schwarzes Etuikleid, das mit wunderschöner Spitze besetzt war. Ich schlüpfte hinein. Die Unterwäsche ließ ich weg. Nur halterlose Strümpfe zierten meine Beine. Da ich eine recht üppige Figur habe, schmiegte sich das Kleid perfekt an meine Kurven und betonte sie. Mein Dekolleté war atemberaubend. Ich fühlte mich unglaublich sexy. Ich wählte ein paar Pumps, keine Highheels, denn in denen konnte ich noch nie laufen, sondern Pumps mit immerhin 7 cm Absatz. Nun betrachtete ich mich im Spiegel, etwas fehlte. Ich griff an meinen Hals. Ob ich es wagen konnte? Mutig griff ich in die Schublade, in der mein Herr mein Halsband aufbewahrte. Ich nahm es heraus und betrachtete es. Hemmungen überkamen mich. Legte doch ausschließlich er mir das Halsband an. Heute würde ich es tragen und allen zeigen was er für mich war. Ob es ihm gefallen würde? Noch nie hatte ich es bei einem Geschäftsessen getragen.
Ich wollte ihm eine Freude machen, also legte ich es mir an. Das Schloss zu schließen, war eine echte Herausforderung, doch letztlich schaffte ich es.
Nochmals betrachtete ich mich im Spiegel und musste lächeln. Wenn mein Herr mich so sieht, wird er Probleme haben, sich auf die Gespräche zu konzentrieren.

Es war ein gutes Gefühl, zu wissen, dass er leiden würde. Ob ich doch sadistisch war? Lachend nahm ich meine Tasche und ging zum Taxi, das bereits wartete.
Als ich das Restaurant betrat, drehten sich einige Köpfe in meine Richtung. Marc, der Partner meines Herrn stieß ihn an und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Ruckartig drehte er sich um, da er mit dem Rücken zu mir saß. Sein Blick sprach Bände. Er schaute mich an, als würde er mich verschlingen wollen und nicht nur er. Hoch erhobenen Hauptes und mit einem Lächeln im Gesicht, ging ich auf meinen Herrn zu, der sich von seinem Stuhl erhob. „Was zum Teufel hast du da an?“ raunte er mir ins Ohr als er mich begrüßte. Sofort war ich mir nicht mehr sicher, ob es wirklich eine gute Idee gewesen war, das Kleid und dann auch noch das Halsband anzuziehen. Mein Herr beugte sich nochmal zu mir und flüsterte mir ins Ohr: „Du siehst umwerfend aus. Du kleines Miststück. Wie soll ich mich da noch auf die Gespräche konzentrieren. Und dann noch das Halsband. Du machst mich heute wirklich sehr stolz.“ Er streichelte über meinen Hintern. Nun spürte er, dass ich keinen Slip trug. Er rollte mit den Augen. Sein prüfender Blick ruhte auf mir. „Das wirst du später noch bereuen.“ Ich lächelte ihn süffisant an: „ Das werden wir noch sehen.“ Ich began eine Unterhaltung mit Marc’s Frau, doch das Kribbeln zwischen meinen Beinen konnte ich nicht ignorieren. Der Abend verlief ohne große Aufregung. Mein Halsband wurde bewundert. Marcs Frau war die Einzige, die fragte, ob es eine besondere Bedeutung hatte. Ich antwortete: „ ja das hat es. Es zeigt jedem dass ich ihm gehöre.“ Sie hob die Augenbrauen lies es aber so stehen. Allerdings bemerkte ich, dass mein Herr immer unruhiger wurde und die Blicke, die er mir zuwarf, jagten heiße Schauer über meinen Körper. Kurz nachdem wir das Essen beendet hatten, stand er auf. „Wir müssen uns leider schon verabschieden. Paddy muss morgen sehr früh aufstehen.“ Schnell erhob ich mich, wünschte allen noch einen schönen Abend und verließ mit meinem Herrn das Restaurant. Seine Hand in meinem Rücken spürte ich überdeutlich.
Zu Hause angekommen stand ich in null Komma nichts nackt vor ihm. Mit leichtem Druck auf meine Schultern signalisierte er mir, dass ich auf die Knie gehen sollte. Dem kam ich nur zu gerne nach. „Du kleines Miststück hast mich den ganzen Abend absichtlich gereizt. Dafür wirst du mir jetzt dienen.“ Ich hörte wie er seinen Gürtel aus den Schlaufen zog. Mein Mund wurde trocken. Er setzte sich auf seinen Sessel. Ich wusste genau, was er von mir erwartete, als er mich zu sich rief. Ich kniete mich zwischen seine Beine, meinen Hintern streckte ich so gut es ging, nach oben. Ich öffnete seine Hose und nahm ihn in den Mund. Ich verwöhnte ihn, sein Stöhnen war meine Belohnung. Da traf mich das Leder, laut klatschte es auf meine Haut. Nun stöhnte auch ich. Es war deutlich zu spüren, wie sehr es ihn erregte, wie ich mich wand und immer wieder erstickte Laute von mir gab. Doch egal was passierte ich ließ ihn nicht aus meinem Mund. Ich war wie von Sinnen, mein Kopf war leer. Ich genoss alles, jede Empfindung. Er benutzte nun meinen Mund. Fest und tief stieß er zu. Der Gürtel war nun völlig vergessen, von ihm wie auch von mir. Zusehr genossen wir beide. Kurz bevor er kam zog er sich aus mir zurück. Er packte mein Haar und zog mich auf die Füße. Er trat hinter mich und drückte meinen Oberkörper nach vorn. Ich stützte mich auf der Lehne des Sessels ab. Sofort klatschte der Gürtel wieder auf meinen Hintern. Ich ließ mich in den Schmerz fallen. Alles blendete ich aus und da plötzlich packten mich die Wellen. Ich zitterte und schrie als der Orgasmus mich packte. Da spürte ich ihn in mir. Er stieß zu, hart und immer wieder bis wir zusammen kamen.
Da spürte ich seine Arme. Er richtete mich auf. Er umschlang mich fest von hinten. Beide sanken wir auf den Boden. Ich zitterte, er hielt mich ganz fest. Unser beider Atem beruhigte sich. Ich fühlte mich leicht und schwerelos. Irgendwann lagen wir im Bett unter der warmen Decke. Beide völlig befriedigt und glücklich. „Ich liebe dich“ hauchte er mir ins Ohr. Mein Herz machte einen Sprung und mit einem Lächeln im Gesicht schlief ich ein.

No Comment

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Previous post

Eine Session

Next post

Die BoFeWo in Hofheim