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Die andere Seite – Teil 2 von Julchen

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~ Die andere Seite – Teil 2 ~

Die Tür flog auf und Marzio stürmte ins Zimmer, zog mit einem Ruck die Bettdecke weg. „Steh auf du Fickstück!“ halte der Satz. Er packte mich bei meinen Haaren und zog mich schroff nach oben. „Wirds bald! Hoch mit dir und mitkommen!“ Verängstigt und noch im Halbschlaf griff ich nach meinem Kopf. Der Schmerz, durch das ziehen, war kaum auszuhalten, doch das interessierte ihn nicht. Er schleifte mich halb hinter sich her. Alle Bemühungen auf die Füße zu kommen schlugen fehl. Er schubste mich in einen Raum, direkt zum Strafbock. „Beug dich nach vorn! Schneller Anni, schneller!“ forderte er. Ich schaute mich in dem Raum um, sah aber alles wie hinter einem Nebelschleier. Es wirkte wie eine Folterkammer. Einige Kerzen erhellten den kleinen Raum und es war sehr warm. Marzio ging vor mir in die Hocke und fesselte meine Handgelenke an die Füße vom Strafbock, danach folgten meine Beine. Meinen Kopf legte ich seitlich auf das Polster. ‚Was passiert hier? Träume ich oder erlebe ich das grade wirklich?‘ durchfuhr es mich.

Marzio ging zur Wand, wo ich Flogger, Gerten und Peitschen schwach erkennen konnte. ‚Nein bitte nicht schlagen. Keine Schmerzen.‘ flehte ich innerlich zu mir, doch es war zu spät. Er zeigte mir eine Gerte mit Lederklatsche. „Anni, ich werde dich nun bestrafen. Du hast mich damals fortgeschickt. Damals, als wir ein glückliches Paar waren. Für jedes Jahr ein Schlag. Für jedes verlorene Jahr, wo du nicht bei mein warst.“ Die Worte drangen an mein Ohr, doch ich verstand sie nicht. ‚Was meinte er damit? Wir waren ein Paar? Wann?‘ Ich wollte etwas sagen, doch es ging nicht. Keinen einzigen Ton bekam ich über meine Lippen. Es war wie zugeschnürt. Die Gerte surrte durch die Luft, als er ausholte und schlug unsanft auf meiner Pobacke ein. „Anni, zählt mit! Zähl wie viele Jahre du mir gefehlt hast!“ schrie er mich an. Mein Mund blieb stumm. „Zähl schon…“ Seine Stimme zitterte ein wenig beim wiederholen und es folgte der nächste Schlag. Mein Gesicht zeigte keine Emotionen.

Leise, kaum hörbar murmelte ich „Marzio, was machst du? Willst du das wirklich?“ „Anni du sollst zählen, nichts anderes!“ fiel er mir ins Wort und holte bereits zu Schlag drei aus. Mein Arsch begann leicht zu brennen und ich knabberte unbewusst an meiner Lippe.“Zähl endlich Anni!“ Schlag vier traf die gleiche Stelle wie zuvor und ich verzog vor Schmerzen das Gesicht. „Vier…“ begann ich zu zählen.“ „…und weiter Anni!“ Schlag fünf traf die andere Pobacke. „Fünf…“ Er legte die Gerte zur Seite und drehte sich wieder der Wand zu. „Wie viel wird sie aushalten?“ brummte Marzio zu sich selbst. “ Ja diese hier ist gut.“ ….wobei du dich wieder zu mir umgedreht hast. In der Hand hieltest du eine Lederpeitsche mehrschwänzig. Ich schloss meine Augen, denn ich wollte das alles nicht wahr haben.“Und weiter geht es mit zählen Anni.“ Bevor er zu Schlag sechs ausholte, streichelte er einige male über meine geröteten Arschbacken. Es war eine sanfte Erholung, die aber nicht lange anhielt. „Sechs…“ murmelte ich. „Sprich lauter. Ich versteh dich nicht Anni!“

Mein innerstes bebte und sehnte sich nach dem nächsten Schlag. Beim siebten konnte ich ein erregendes stöhnen nicht mehr zurück halten. Im Augenwinkel sah ich Marzio lächeln und seine Augen funkelten, als er zum Schlag ausholte. „Sieben….“ Wieder stöhnte ich auf, nun lauter. „Lass es raus Anni. Zeig mir, wie sehr es dir gefällt.“ „Acht….“ stöhnte ich. ‚Verdammt, es gefiel mir wirklich. Wieso? Mir kam dieses Gefühl so vertraut vor.‘ wunderte ich mich. ‚Hab ich schon mal eine Peitsche gespürt? Oder eine Gerte? Lag ich schon mal auf einem Strafbock?‘ „Neun…“ rief ich und in meinen Augen standen kleine Tränen. „…und Zehn“ vollendete Marzio das zählen der Schläge. Mein Arsch brannte höllisch. Ich würde sicher, ganz sicher Striemen haben und die nächsten Tage nicht sitzen können. Sanft streichelte deine Hand über die Pobacken und fuhr mit einem Finger die zehn roten Striemen entlang. Er öffnete langsam die Manschetten und nahm mich hoch in seine starken Arme. Ich war für eine Gegenwehr viel zu kraftlos und legte meinen Kopf an seine Schulter. Vorsichtig legte er mich zurück in mein Bett. Meine Augen fielen erschöpft wieder zu.

Seine Hand streichelte meine Wange und er gab mir einen zärtlichen Kuss. Ich zuckte erschrocken zusammen und öffnete die Augen. Sah mich verwirrt um und sah dann in sein markantes Gesicht. „Guten Morgen mein Goldstück. Ich hoffe du hast wunderbar geschlafen und hast heute Lust etwas zu frühstücken.“ Mit meinen Finger rieb ich mir den Schlaf aus den Augen, denn nun wusste ich, das ich alles nur geträumt hatte. Keine Peitsche, kein Strafbock. Erleichtert atmete ich die frische Luft, die durchs offene Fenster ins Zimmer drang. Langsam setzte ich mich auf, doch dann spürte ich es. Sitzen war unmöglich und Schmerzen durchzogen meinen Körper. Fragend starrte ich in sein Gesicht, was noch immer lächelte.

„Maria wird gleich zu dir kommen und dich versorgen.“ raunte er mir zu und küsste mich leidenschaftlich. Sein Kuss schmeckte nach mehr, doch dann kamen die Gedanken zurück und ich löste rasch den Kuss. Er verließ das Zimmer und ich war allein. Meine Hand tastete vorsichtig über meinen Arsch. Jede kleinste Berührung brannte und setzte meinen Hintern in Flammen. ‚Wie konnte er mir das nur antun? Ich sollte ihn mal peitschen.‘ Der Gedanke ließ mich für einen Moment lächeln.

Einige Zeit war vergangen als es klopfte „Maria? Komm bitte rein.“ Eine zierliche ältere Frau trat ins Zimmer. ‚Die gute Seele des Hauses‘ dachte ich. Maria lächelte mir zu und half mir mich auf den Bauch zu drehen. „Verstehen sie mich Maria?“ fragte ich. Sie nickte, blieb aber stumm und begann die Striemen mit lauwarmen Wasser abzutupfen. Als alles getrocknet war, verteilte sie die mitgebrachte Salbe vorsichtig. Es zog und zwickte, aber ich biss die Zähne zusammen, bis sie fertig war. Sie streichelte liebevoll meine Schulte und ich sah zu ihr. Maria nickte mir zu und verließ den Raum.

Erschöpft ließ ich den Kopf zurück ins Kissen fallen und schloss die Augen, bis das zwitschern der Vögel mich weckte. ‚War ich nochmal eingeschlafen?‘ Das aufstehen war mühsam, aber ich schaffte es irgendwie und ging zur Terrassentür. Tief atmete ich die frische Meeresluft ein und die Sonne strahlte aus allen Knopflöchern. Sie lockte mich auf die Terrasse. Ich genoss die warmen Sonnenstrahlen und ließ mich treiben. Was hinter mir war bemerkte ich nicht, bis Marzio plötzlich direkt hinter mir stand. „Was machen die Striemen Anni?“ fragte er sehr fürsorglich. „Es ist auszuhalten, danke.“ antwortete ich beiläufig. „Anni dreh dich zu mir und knie dich hin. Jetzt!“ Seine Worte ließen mich zusammenzucken und ich drehte mich um. Diese Augen, diese Ausstrahlung. Er schaute streng und unnachgiebig. Schroff drückte seine Hand mich nach unten. Wieder merkte ich das ziehen der Striemen. „Wenn ich dich anspreche Anni wirst du dich vor mich knien und antworten. Immer!“ betonte er. „Ja das werde ich tun.“ gab ich zurück.

Er setzte sich in den Sessel und zeigte mit einer Handbewegung an, das ich mich zu ihm knien sollte. Sein jetziges lächeln wirkte besänftigend und ich lächelte zurück. „Du lernst schnell, aber das konntest du damals schon sehr gut Anni.“ Ich horchte auf. ‚Damals? Ich habe sowas gelernt? War ich seine Sub?‘ Mir schauderte es bei dem Gedanken. In meiner Heimat, war ich es die Männern Gehorsam beibrachte, weil sie es wollten. Eine harte Geschäftsfrau brauchte auch einen Ausgleich und das war meiner. Willige Männer, die ich peitschen konnte, die ich demütigen konnte, die alles für ihre Herrin getan hätten. ‚Wo war diese Person jetzt? Wo ist mein Wille geblieben? Ich will das hier doch gar nicht.‘ versank ich in Gedanken.

Eine fordernde Berührung holte mich zurück. „Anni, du hast einen so tollen Körper.“ raunte er. Seine Hand hatte sich einen Weg zu meinen Brüsten gesucht und massierte sie intensiv. Erst die rechte, dann die linke. Du zogst mich vor dich und sahst mir direkt in die Augen. „Du bist mein Anni.“ Mit einer Hand schobst du mein kurzes Kleidchen nach oben über meinen Kopf. Meine Arme waren nun automatisch auf dem Rücken und deine Finger griffen nach meinen festen Nippeln. Er zwirbelte sie, drehte sie sachte, behiel aber immer den direkten Blick in mein Gesicht bei. Fragend hielt ich seinem Blick stand und ließ aber keine Emotionen erkennen. Mit mehr Druck drehte er erneut meine Nippel, in der Hoffnung nun eine Reaktion zu bekommen. Ich biss mir auf die Unterlippe und kniff die Augen zusammen. „Augen auf Anni!“ sagte er eindringlich und ich folgte stumm. Meiner Fotze gefiel dieser Schmerz der Lust und sie zuckte minimal auf. ‚Mehr. Ich will mehr davon. Gib mir mehr.‘ überrumpelten mich meine eigenen Gedanken.

Marzio beugte sich vor, gab mir einen Kuss auf die Stirn. „Ich will, das du immer bereit bist für mich, immer Lust auf mich hast, wann immer ich dich ficken will. Geh nun zurück ins Zimmer und nimm aus der obersten Schublade die Liebeskugeln. Du wirst sie heute den ganzen Tag tragen.“ kam seine klare Anweisung. „Ja das werde ich tun.“ Sie waren kühl und glänzten. Meine Fotze war schon so nass, das sie mit einem ganz leichten Schubser in mir verschwanden. „Ich habe noch ein paar Termine in der Stadt. Du sei artig! ….und Anni?! Kein spielen und kein kommen. Ich freu mich auf später meine.“ Er gab mir einen flüchtigen Kuss und ich war wieder allein. Allein mit meinen Gedanken, die ich nicht wirklich sortieren konnte.

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