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Meine erste Bondagesession

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Mein erstes Bondageerlebnis

Bei unserem letzten Clubbesuch war ein Bondagemeister. Er gab eine Vorführung. Die Bar des Clubs hat eine Bühne. Dort finden immer mal wieder Vorführungen oder ähnliches statt. Diesmal eben Bondage.
Es war das dritte mal, daß ich so eine Vorführung sah. Auch diesmal schlug es mich in den Bann. Nach der Session kam der Herr, ich nenne ihn jetzt mal Chris, da ich nicht weiß ob ich seinen Namen öffentlich nennen darf, zu uns an den Tisch. Wir unterhielten uns sehr angeregt. Mein Herr stellte ihm einige Fragen. Irgendwann äußerte ich daß ich es gerne einmal ausprobieren würde. Da wechselten die beiden Männer einen Blick. Sie steckten kurz die Köpfe zusammen. Mehr bekam ich aber nicht mit, da ich von einer Freundin abgelenkt wurde. Plötzlich legte sich eine Hand auf meine Schulter und mein Herr sagte bestimmend: Ausziehen. Mit großen Augen schaute ich ihn an. In meinem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Das konnte er unmöglich ernst meinen. Hier vor allen Leuten. Ich nackt in der Bar, sie war brechend voll. „Jetzt“ raunte er mir ins Ohr und nahm mir mein Halsband ab, was mich noch mehr verwirrte. „Chris wird dich fesseln.“ Raste mein Herz vorher, schlug es mir jetzt bis zum Hals. Ich merkte wie mir die Röte ins Gesicht schoss. Ich sollte erwähnen, dass ich keinen Modelkörper besitze. Ich bin zwar selbstbewußt, doch erstaunt es mich trotzdem immer wieder wenn andere Männer an mir gefallen finden, auch wenn ich mich selbst nicht hässlich finde. Chris, dessen Partnerin, eine bildhübsche Frau war, sollte Lust haben mit mir eine Bondagesession durchzuführen. Mein Herr griff mir in die Haare und zog meinen Kopf in den Nacken, eindeutig wurde er ungeduldig. „ Ich seh wie dein Köpfchen arbeitet. Schalt es ab und tu endlich was ich gesagt habe, sonst landest du gleich auf der Bühne und ich behandele dich mit der Bull. Wenn dir das lieber ist, bitte.“ Mir blieb die Erwiderung im Hals stecken. Mein Herr ließ mich los und ich nestelte mein Korsett auf. Dann folgte der Rock. Meine Schuhe streifte ich ebenfalls von den Füßen. Dann drehte ich mich zur Bühne um. Chris zwinkerte mir zu und reichte mir die Hand. Ich betrat die Bühne.
Chris führte mich zu einer Gymnasikmatte, die mit einem Handtuch bedeckt war.
„Knie dich hin.“ Raunte er mir mit seiner ruhigen Stimme ins Ohr. Ich tat was er sagte und blöderweise ließ ich meinen Blick in die Runde schweifen. Alle blickten mich an. Ich begann hektisch zu atmen. Chris hockte sich vor mich und versperrte mir dadurch den Blick. Ganz leicht legte er seine Hand unter mein Kinn und hob es an. Sodaß ich ihm ins Gesicht sehen musste. Er strahlte soviel Ruhe aus. „Du schließt jetzt deine Augen und konzentrierst dich nur auf mich und die Musik. Du blendest alles hier im Raum aus.“ Seine Stimme wirkte fast hypnotisierend auf mich. Ich atmete ein Paar mal tief ein und aus. Dann strich Chris mit seiner Hand federleicht über meine Augen, so dass ich sie schloss. Mir war klar, wenn ich es wollte, musste ich mich voll und ganz darauf einlassen. Ich wusste, mein Herr ist in der Nähe und komischerweise vertraute ich Chris, ohne dass ich ihn groß kannte. Er vermittelte mir Ruhe und Sicherheit.
Er kam hinter mich, umfasste mich fest mit seinem Arm und redete ganz ruhig auf mich ein. Das erste Seil legte sich um meinen Körper. Wieder eine sanfte Berührung und das nächste Seil und in dem Moment triftete ich weg. Ich bekam nichts mehr um mich herum mit, nur noch Chris, die Seile und ich. Ich konnte das während einer Session, doch niemals hätte ich gedacht, das mir das beim Fesseln gelingen würde, aber es war so. Ich spürte die Berührungen, das Streicheln und den Zug der Seile um meinen Körper.
Ich fühlte mich eingeengt, sicher, beschützt und doch frei. Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Die ruhige Art und die Stimme von Chris bewirkten ihr übriges dazu. Er wusste genau was er tat und wie weit er meine Gelenke dehnen konnte, ohne das ich Schmerzen hatte. Irgendwann lag ich wie ein geschnürtes Päckchen auf der Seite und war im siebenten Himmel. Als Chris begann die Fesseln zu lösen war ich traurig das es vorbei war. Ich war geflutet von Emotionen, sadaß mir die Tränen kamen. Mein Herr holte mich von der Bühne nahm mich in den Arm und ging mit mir in den Whirlpool wo ich mich aufwärmen konnte und meinen Emotionen freien Lauf lassen konnte. Als ich mich soweit wieder gefangen hatte und ich warm und wieder angezogen war, betrat ich mit meinem Herrn die Bar und wurde mit stürmichem Applaus begrüßt. Ich bedankte mich bei Chris für dieses fantastische Erlebnis. Er meinte es sei ihm eine Ehre gewesen und auf meine Frage hin, ob wir das wiederholen könnten, nickte er und meinte: „ ich wusste doch das du mich das fragst“
Es war ein fantastisches Erlebnis, welches ich unbedingt wiederholen möchte. Ich bedanke mich bei dem fantastischen Rigger und vor allem bei meinem Herrn, daß er mir erlaubt hat, dies zu erleben.
Eure
Paddy

2 Comments

  1. August 1, 2017 at 10:09 pm — Antworten

    Hallo Paddy

    Sau geil deine Erfahrung, ob meine Sub das so mitmachen würde wie du das würd mich interessieren.
    Kannst du mir mitteilen wo es solche eine Bühne zur Vorführung gibt ?

    Danke GrafvonHelf

    • Profilbild von Paddy
      Februar 23, 2018 at 3:20 pm — Antworten

      Entschuldige dass ich mich sooo spät melde. Den Club gibt es leider nicht mehr.
      Aber ich kenne Locations in denen es möglich wäre.
      Kommt darauf an, wo du her kommst.

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