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Bondage am See

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Ich saß am Schreibtisch und schrieb ein langweiliges Angebot, als plötzlich mein Handy vibrierte. Gespannt nahm ich es in die Hand und sah nach, froh über die Ablenkung. Es war eine Nachricht von meinem Herrn. „Ich komme dich nachher abholen. Ich erwarte, dass du weder BH noch Slip trägst.“ Sofort erhöhte sich mein Pulsschlag. Obwohl wir schon so lange zusammen waren,  schaffte er es jedesmal wieder, mich mit seinen kurzen Befehlen aus dem Konzept zu bringen.

Jetzt fiel mir dieses blöde Angebot noch viel schwerer. Mist. Mein Chef wollte es aber unbedingt noch vor Feierabend auf seinem Tisch, da er mit dem Kunden heute einen Termin hatte. Also riss ich mich zusammen und schaffte es auch tatsächlich. Fünf Minuten vor Feierabend ging ich auf die Toilette und zog Slip und BH aus. In diesem Moment, ging ein prickeln durch meinen Körper und dieses devote Gefühl erfüllte mich.

Früher war es mir unangenehm, ohne BH zu laufen, da ich schon eine recht betrachtliche Oberweite habe. Auch ohne Slip war schrecklich, dachte ich doch, jeder sieht es mir an. Doch das ist blödsinn. So frei wie ich nun war, zog ich mein Kleid wieder an. Er hatte heute morgen eines ausgewählt, dass ich nur über meinen Kopf ziehen muss. Es war sein Lieblingskleid.

Ich ging zurück zu meinem Schreibtisch, nahm meine Tasche und verließ das Büro. Es war Freitag und viele meiner Kollegen, inklusive unserem Chef, waren schon weg.

Als ich aus dem Haus trat, sah ich ihn schon gegenüber stehen. Er stand vor einem Wagen, den ich nicht kannte. Ich trat auf ihn zu, nahm meine Hände auf den Rücken und senkte den Blick. Mit zwei Finger hob er mein Kinn an, gab mir einen Kuß begrüßte mich mit: „Hallo meine Kleine, ich freue mich dich zu sehen.“ Dann ging er ohne Umschweife zum Kofferraum, öffnete ihn und streckte mir die Hand entgegen. Ich zögerte einen Moment zu lange. Bevor ich reagieren konnte, stand er neben mir, packte mich am Knick und drückte mich zum Kofferraum. „Steig ein.“ Kam honigsüß von ihm. Entsetzt schaute ich ihn an. Als mein Blick seine Augen traf, sah ich die Unnachgiebigkeit in ihnen. Ich schluckte, atmete tief ein und kletterte, nicht sehr elegant, in den Kofferraum. Ich war verblüfft, wie bequem ich lag. Doch nicht lang. Mein Herr fesselte meine Hände und meine Füße, außerdem verpasste er mir einen Knebel. „Wir wollen doch nicht, dass du unbedachte Geräusche von dir gibst, die könnten mich schließlich in Teufels Küche bringen. Und jetzt vertrau mir.“ Mit diesen Worten schloß er den Kofferaumdeckel. Im ersten Moment ergriff mich die Panik. Ich hatte das Gefühl, nicht mehr atmen zu können. Ich hab ein Problem mit kleinen Räumen und er weiß das.  Der Wagen setzte sich in Bewegung. Mein Atem ging immer hektischer. Da hörte ich seine Worte in meinem Kopf: „Vertrau mir“. Ja ich vertraute ihm. Also kämpfte ich die Panik nieder und gab mich ganz meinem devoten Gefühl hin. Er weiß was er tut und was er dir zumuten kann. Ich wurde ganz ruhig und fing an abzudriften. Es war ein unbeschreibliches Gefühl der absoluten Hilflosigkeit.

Ich kann nicht sagen, wie lange wir unterwegs waren, als der Deckel aufging. Ich hatte noch nicht mal mitbekommen, wie der Wagen angehalten hatte.  Ich blinzelte nach oben und sah….., nicht meinen Herrn. Wieder ergriff mich die Panik. Der Mann half mir beim Aussteigen. Ich sah ihn an und er kam mir bekannt vor, doch im Augenblick, wusste ich nicht wer er war. Er schlug den Kofferraum zu und da sah ich meinen Herrn. Erleichtert atmete ich auf. Er kam auf mich zu und drückte mich nach unten. Ergeben sank ich in die Knie und senkte meinen Kopf. Ich spürte wie sich das Leder des Halsbandes um meinen Hals legte. Der Fremde öffnete meine Handfesseln und zog mir mein Kleid über den Kopf. Nun kniete ich nackt im Nirgendwo. Ich schloß für einen Moment meine Augen, bevor mein Denken wieder die Oberhand bekam. In diesem Moment wusste ich, was auch immer jetzt passierte, ich werde es ertragen. Ich atmete einmal tief ein und das war wohl das Zeichen für meinen Herrn. Er half mir aufzustehen. Der andere Mann nahm nun meine Hände auf den Rücken und ich spürte Seile. Er fesselte meine Hände so auf dem Rücken, dass ich es noch gut aushalten konnte und schlang dann das Seil um meinen Oberkörper und band meine Brüste mit ein. Sofort driftete mein Verstand ab. Gott war das ein unglaubliches Gefühl. Ich spürte, wie sich mein Unterleib zusammenzog. Mein Herr befestigte eine Leine an meinem Halsband und führte mich einen Pfad entlang. Der andere Mann folgte uns. Ich fühlte mich sicher und geschützt.

Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir eine kleine Lichtung, die sich zu einem kleinen See hin öffnete. Am See stand eine kleine Hütte. Wir gingen auf die Hütte zu, da sah ich dahinter ein merkwürdiges Gestell am Ufer stehen. Es war sehr massiv gearbeitet. Es waren vier, in den Boden eingelassene Stahlträger, die oben ebenfalls mit vier Stahlträgern zusammengehalten wurden.

Sie stellten mich mittig unter einen der Stahlträger. Der Fremde fing an, mich mit Seilen an dem oberen Träger zu befestigen. Dann fesselte er meine Beine, sodass ich sie nicht mehr bewegen konnte. Dann zog er an dem Seil und meine Arme wurden hinten nach oben gezogen. So musste ich mich nach vorn beugen. Meine Schultern begannen sofort zu schmerzen. Mein Herr streichelte meinen Hintern. Da klatschte seine Hand auch schon auf meine Haut. Ich schloß meine Augen und spürte der Hitze, die seine Hand wieder und wieder auf meiner Haut hinterließ, nach. Da hörte ich ein ratschen und schon klatschte das Leder des Gürtels wieder und wieder auf mich nieder. Immermehr genoss ich es. Ich spürte nur noch die Hitze. Da hörte es auf. Ich spürte, das sich der Zug der Fesseln veränderte. Ich genoss es. Ich genoss die Berührung, die Zärtlichkeit, nach der Härt4e von eben. Eine Binde legt4e sich über meine Augen. Jetzt war  ich ganz in mir. Ich spürte den Zug der Seile, dann drückte mich eine Hand nach vorn. Ich spürte meinen Herrn. Mir wurden die Beine angehoben. Da trat mein Herr zurück und ich flog. Die Seile drückten in mein Fleisch. Ich spürte die Berührungen von Händen an meinem Körper. Meine Nippel wurden gereizt und gezogen. Da war auch schon ein scharfer Schmerz erst rechts und dann gleichdarauf links. Ich stöhnte und ächzte in den Knebel.

Der Schmerz verband sich mit einem plötzlichen Kribbeln auf meiner Haut. Dieses Kribbeln wurde stärker und es wurde schmerzhaft. Dann war es wieder ganz sanft. Es brachte mich um den Verstand. Ich schrie und stöhnte. Ich flog und hatte absolut keine Kontrolle mehr. Ich spürte Hände und wusste nicht, zu wem sie gehören. Das Kribbeln hörte auf. Ich spürte, wie sich die Seile lockerten. Da hatte ich wieder Boden unter den Füßen. Seil für Seil wurde nun gelöst. Eine Traurigkeit überkam mich und die Tränen liefen mir die Wangen hinunter. Ich fühlte mich immer noch schwerelos. Da umschlangen mich Arm und zogen mich auf den Boden. Ich kuschelte mich in die Umarmung. Mein Knebel war schon weg, nun wurde die Augenbinde gelöst. Ich blinselte nach oben in das Gesicht meines Herrn. Sein Gesicht strahlte so viel Wärme und Zufriedenheit aus. Glücklich lächelte ich ihn an. Noch einen Moment wollte ich die Augen schließen. Immer noch spürte ich die Seile. Ich hatte noch das Gefühl zu schweben. Ich wollte nicht wirklich ankommen. Mein Herr streichelte mich immer wieder flüsterte er meinen Namen. Ich konnte mich gar nicht dagegen wehren. Also öffnete ich die Augen. Zärtlich streichelte mir mein Herr über die Wange und holte mich immer mehr ins hier und jetzt zurück.

Irgendwann half er mir beim Aufstehen´. Wir zogen uns an und gingen langsam zum Auto zurück. Dort wartete der Fremde. Er reichte mir die Hand und lächelte mich an. Jetzt wusste ich auch, woher ich ihn kenne. Bei unsere, letzten Clubbesuch hat er dort seine Sub fesselt. Wir haben ihm zugeschaut und als seine Sub unter der Decke hing, meinte ich, das ich das auch gern mal erleben würde. Ich schaute meinen Herrn an, der lächelte mich wissend an.

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