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Für meinen Herrn

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Ich knie vor ihm. Mein Atem geht schnell und mein Herz rast als er mir mein Halsband anlegt. Wie immer bin ich voll freudiger Erwartung.
Er hilft mir beim aufstehen. Er geht zur Kommode und öffnet eine Schublade. Als er sich umdreht hält er meine Fesseln in der Hand. Ich strecke ihm meine Hände entgegen und er legt mir die Handfesseln an. Dann kniet er sich vor mich und ich spüre das Leder auch an meinen Knöcheln.
Er nimmt mich an die Hand und führt mich zur Wand. Er dreht mich um und hebt meinen Arm. Es klickt und ich weiß er ist am Haken befestigt, dann folgt der andere Arm.
Er geht vor mir auf die Knie und drückt meine Füße auseinander Ich spüre die Stange. Er befestigt sie an den Ösen meiner Fußfesseln. Dann höre ich ein klicken und auch die Stange ist in der Wand fixiert. Wieder dreht er sich von mir weg und kommt mit dem Knebel zurück. Er sagt, der Knebel soll mir helfen mich fallen zu lassen. Ich spüre ihn in meinem Mund. Und wieder ist er weg und kommt mit einer Augenbinde wieder. Damit ich nicht so viel schauen kann, meint er und legt mir die Binde über die Augen. Nun bin ich ihm völlig ausgeliefert. Mein Herz rast. Ich kann nur noch hören und fühlen. Meine Gedanken rasen durch meinen Kopf. Ich spüre seine Hand an meiner Wange. Ich schmiege mich hinein und die Berührung beruhigt mich. Ob ich ihm vertraue, fragt er mich. Ich nicke. Ja ich vertraue ihm blind. Ich weiß er tut nichts, das mir schadet. Er tritt von mir zurück und ich atme tief ein.
Ich warte. Ich höre ihn, aber ich weiß nicht was er tut. Das macht mich wahnsinnig. Ich zerre an meinen Fesseln. Da spüre ich den ersten Schlag. Völlig unerwartet trifft er mich. Es ist der Flogger. Ich bleibe ganz ruhig stehen, weiß ich doch, wenn ich weiter so ein Theater mache, werde ich es bereuen.
Wieder trifft mich das Leder, diesmal gezielt auf meine Brust. Der Schmerz explodiert in meinem Kopf. Der nächste Schlag auf die andere Brust. Ich fühle dem Schmerz nach. Der nächste Schlag trifft meinen Bauch. Es kribbelt. Dann die Oberschenkel und wieder zurück über den Bauch und die Brüste. Mein Kopf ist wie leer gefegt. Ich kann nur noch fühlen und das tue ich mit einer unglaublichen Intensität. Ich spüre seine Zunge an meinem Nippel, er leckt und saugt. Dann seine Finger, er kneift hinein. Da durchfährt mich ein beißender Schmerz. Überrascht keuche ich und bäume mich auf. Dann ist er am anderen Nippel. Wieder leckt und saugt er. Seine Finger spüre ich , mein Herz rast, weiß ich doch was als nächstes kommt. Da dieser Schmerz. Ich bäume mich auf und heiße ihn willkommen. Er rast direkt in meine Knospe. Sie pulsiert und ich wünsche mir Erlösung, doch sie kommt nicht.
Da spüre ich seine Hand auf meiner Knospe und das genügt um meinen Körper in Zuckungen zu versetzen. Die Welle überrollt mich. Er entzieht mir seine Hand und ich stöhne frustriert auf, hätte ich sie doch noch so gerne gefühlt.
Er lacht und sagt mir wie geil ich wäre und wie sexy ich aussehen würde. Ich kann nicht anders, ich freue mich.
Ich spüre seine Hand an meinen Armen und plötzlich bin ich frei. Erleichtert lasse ich die Arme sinken, doch nicht lange. Er dreht mich um und fixiert mich wieder.
Diesmal drückt er mit einer Hand meinen Hintern nach hinten. Ich weiß was er erwartet und strecke ihm meinen Hintern entgegen. Da saust seine Hand auch schon darauf nieder. Ich keuche. Der nächste Schlag und dann prasseln eine Reihe fester Schläge auf meinen Hintern und meine Oberschenkel nieder. In dem Moment, als ich mich in die Fesselung fallen lasse hört es auf. Mein Körper brennt. Ich liebe es.
Er nimmt mir den Knebel aus dem Mund und meint, für das was jetzt kommt sollte ich in der Lage sein mein Safewort zu benutzen. Ich keuche und wimmere. Ich weiß er will uns beiden die Sicherheit geben und ich weiß auch, daß ich mein Wort nicht würde gebrauchen müssen. Er sagt, dass ich für ihn noch 20 Schläge ertragen muß und das ich mitzählen soll.
Ich versuche mich zu wappnen gegen daß was mich jetzt erwartet. Doch das geht nicht. Schon spüre ich den spitzen, scharfen Schmerz der langen Gerte quer auf meinem Hintern. Sie biegt sich und auch auf meiner Hüfte trifft sie mich. Ich beginne zu zählen. Der nächste trifft meine Oberschenkel, dann wieder mein Hintern. Hier kann ich noch stand halten, doch dann holt er aus und trifft mich voll am Rücken. Ich schreie, Tränen laufen mir übers Gesicht. Den nächsten Schlag sehne ich herbei. Zählen kann ich nicht mehr. Ich spüre wie meine Mauern einstürzen. Jeder Schlag befreit mich mehr. Ich bin ganz offen. Ich falle. Da spüre ich ihn hinter mir. Er fängt mich auf. Seine kräftigen Arme halten mich fest. Ich lasse meinen Kopf an seine Schulter fallen. Ich fühle mich frei und gehalten. Beschützt und geliebt.
Plötzlich bin ich wirklich frei, langsam führt er mich zum Bett. Ich lasse mich darauf nieder. Er legt sich zu mir und hält mich. Flüstert mir ins Ohr, wie stolz er auf mich ist und wie sehr er mich liebt. Ich kann gar nicht aufhören zu weinen und es dauert eine Weile bis ich mich beruhige. Ich sehe ihn an und sehe soviel Wärme und Liebe in seinem Blick. Ich kuschele mich in seine Umarmung und fühle mich offen und frei.
Ich habe das Bedürfnis ihm einen Teil von dem Zurückzugeben, das er mir geschenkt hat und löse mich aus seiner Umarmung. Langsam rutsche ich vom Bett und lasse mich auf die Knie nieder. Er beobachtet mich und steht auf. Er tritt so vor mich , daß ich meine Wange an seinen Oberschenkel schmiegen kann. Ein tiefes Gefühl der Ruhe überkommt mich und ich weiß, das dies genau der Platz ist an dem ich sein will.
Ich hebe den Blick und sehe seine glühende Leidenschaft. Früher dachte ich immer, wenn ich so was gelesen habe, wie schwülstig das doch sei, doch nun weiß ich, das es möglich ist. Man kann die Emotionen im Blick erkennen, wenn man offen genug dafür ist.
Ich weiß genau was er sich wünscht. Er befreit seinen Schwanz und ich öffne bereitwillig meinen Mund für ihn. Ich nehme ihn auf, ganz. Ich lutsche und sauge. Nun habe ich die Macht über ihn, ich weiß es und heiße Erregung jagt auch durch meinen Körper. Ich merke wie sich mein Herr aufbäumt und da spüre ich auch schon seine Lust. Ich schlucke begierig. Kein Tropfen soll mir entkommen. Ich liebe es. Langsam lutsche ich noch eine Weile weiter, bis ich spüre, wie die Kraft in ihm nachläßt.
Mein Herr reicht mir die Hand und hilft mir beim Aufstehen. Eigentlich will ich noch nicht. Zu sehr genieße ich es vor ihm auf den Knien zu sein.
Er küsst mich und scheut sich auch nicht davor, daß er sich auf meiner Zunge schmeckt.
Wieder liegen wir im Bett und nun fordert er einen Orgasmus von mir. Seine Hand rutscht zwischen meine Schenkel und drückt gegen meinen Kitzler. Oh ‚Gott ich komme und wie. Die Wellen ebben ab, doch er hört nicht auf mich zu massieren. Wieder wird mein Körper von diesen Zuckungen gepackt. Doch auch diesmal läßt er nicht von mir ab. Immer und immer wieder führt er mich auf den Gipfel. Dann endlich nimmt er seine Hand weg. Ich stöhne. Liebe ich es doch, wie er mich fordert. Er küsst mich und dankt mir.
Erschöpft kuschele ich mich an seine Seite. Wieder rollen die Tränen über mein Gesicht. Es sind Tränen des Glücks. Liebe ich doch diesen Mann so sehr, daß es mir im Herzen schmerzt.
Er nimmt meine Tränen als Geschenk an ihn an. Er streichelt mich und sagt mir das er stolz auf mich ist und wie sehr er mich liebt.
Er küsst mich. Ich spüre seine Erregung und sofort bin ich bereit für ihn. Ich öffne meine Schenkel für ihn. Langsam und liebevoll dringt er in mich ein. Wir genießen das Gefühl der Nähe. Dann packt er meine Arme über dem Kopf und rammt sich in mich hinein. Ich liebe es. Ich genieße die Gefühle, die er in mir auslöst. Ich lasse mich fallen und gemeinsam erleben wir einen Höhepunkt, der uns beide davonträgt.

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