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Der Genuss zweier Bullwhips

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Angst und Vertrauen fluten mich.
Zwei Herren, die gleich meinen Körper benutzen. Ich habe Angst davor ihnen nicht gerecht zu sein, nicht aushalten zu können, was sie mir gleich antun werden.
Und doch vertraue ich beiden. Einem davon bedingungslos, da er mein Herr ist. Ich vertraue darauf, dass beide mich nicht überfordern.
Gefesselt stehe ich zwischen ihnen. Der erste Schlag der Bullwhip trifft mich. Leicht wickelt sich das Leder um meinen Körper, kaum habe ich Luft geholt, trifft mich schon der nächste Schlag. Ich schließe die Augen, leere meinen Kopf und richte mein ganzes Denken auf die Schläge, die nun immer fester auf mich einprasseln. Eine Pause. Zart streicheln mich Hände. Ich lasse meine Augen geschlossen, ich konzentriere mich nur auf die Berührungen. Plötzlich sind die Hände weg und ich spüre, wie sie wieder ihre Stellungen einnehmen. Ich weiß nicht wer wo steht, oder ob sie ihre Positionen zwischendurch wechseln. Ich wappne mich, straffe meinen Körper und warte. Da trifft mich wieder der erste Schlag. Er lässt mich zischend die Luft zwischen den Zähnen einziehen. Der nächste lässt nicht lange auf sich warten. Schlag um Schlag trifft mich, bis ich mich in die Fesslung fallen lasse. Ich atme und heiße den Schmerz willkommen. Ich winde mich und genieße. Wieder streicheln mich Hände. Ich höre Worte, die wie durch einen Nebel wabern. Ich lege den Kopf in den Nacken und richte mich auf. Sie treten zurück und ich warte auf die nächste Runde. Diese Schläge sind hart, die Peitschen knallen und mich katapultieren die Schläge in die Höhe. Ich schreie und stöhne, will das es aufhört und doch sehne ich den nächsten Schlag herbei. Da hört es auf. Ich gebe einen enttäuschten Laut von mir. Da spüre ich meinen Herrn vor mir. Er löst meine Fesseln. Ich kann meine Enttäuschung, dass es schon vorbei sein soll, kaum im Zaum halten. Da höre ich seine Worte. „Es ist vorbei, wenn du auf die Knie gehst.“ Ich brauche einen Moment um zu verstehen, was er gesagt hat. Erst als der Nebel in meinem Hirn sich etwas hebt, verstehe ich, dass es nicht vorbei ist, noch nicht. Mein Herr hat mir die Wahl gelassen. Unendliche Freude erfasst mich. Ich fasse die Fesseln und genieße die Peitschen. Ich höre mich Stöhnen und Schreien, doch ich bleibe stehen. Ich kann es nicht beenden. Da spüre ich einen anderen weiblichen Körper, der mich Stützt, mir Halt gibt. Ich atme durch, nehme mir die Kraft. Dann ist der Körper weg und die Peitschen knallen. Ich hebe wieder ab, so lange, ich will nicht, dass es aufhört und doch geben meine Beine wie von selbst nach und ich sinke auf die Knie. Sofort ist mein Herr bei mir. Seine Arme halten mich und ich höre seinen schnellen Atem. Langsam tauche ich aus dem Nebel wieder auf und bedanke mich bei meinem Herrn und frage ihn, ob ich mich auch bei H. bedanken darf. Er gibt mir sein Einverständnis. Ich stehe auf, geh auf H. zu, sehe sein ebenfall glückliches Lächeln und sinke vor ihm auf die Knie. Nehme seine Hände, halte sie an meine Stirn und bedanke mich. Es fühlt sich etwas merkwürdig an, da er der erste Herr ist (außer meinem) vor dem ich freiwillig in die Knie gehe und es sich doch gut und richtig anfühlt.
Ich war glücklich, hatte ich beide Herrn glücklich gemacht und ich war stark genug um auszuhalten, was sie für mich bereit hielten. Auch freute ich mich jetzt schon auf das nächste Mal und hoffte, dass es dies auch geben wird.
Dieses Hochgefühl, welches die Beiden mir an diesem Abend geschenkt hatten, hielt so lange an, so lange ich die Spuren dieses Abends trug.
Eure
Paddy

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